
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts sanken sie im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich um 2,3 Prozent. Allerdings waren sie in den Jahren davor sehr stark gestiegen und liegen damit nach wie vor auf einem hohen Niveau. Alleine 2022 hatten sich die Erzeugerpreise um fast 33 Prozent erhöht; Auslöser war damals vor allem Russlands Angriff auf die Ukraine.
Mit den Erzeugerpreisen wird erfasst, was Produzenten für ihre Produkte nehmen, bevor diese weiterverarbeitet werden oder in den Handel kommen. Die Statistik umfasst sehr viele verschiedene Produkte; Benzin ebenso wie beispielsweise Zucker. Für Verbraucher ist die Entwicklung eine gute Nachricht, denn sie lässt Rückschlüsse auf die Entwicklung der Verbraucherpreise zu. Wirtschaftsexperten gehen davon aus, dass die Inflationsrate in diesem Jahr auf etwa zwei Prozent fallen könnte; im Dezember lag sie zuletzt bei 3,7 Prozent.
Diese Nachricht wurde am 19.01.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
