Social-Media-Verbot
EU-Kommission will einheitliche Altersgrenze

Die EU-Kommission pocht auf eine EU-weit einheitliche Regelung beim Social-Media-Verbot für Kinder und lehnt nationale Alleingänge ab.

    Ein Teenager sitzt am Boden und guckt auf ein Handy.
    Die EU-Kommission lehnt nationale Alleingänge ab. (picture alliance / dpa / Annette Riedl)
    Ein Sprecher der Behörde sagte in Brüssel, Österreich und weitere Staaten dürften keine eigenen Verbote einführen, bevor das geplante EU-Gesetz in Kraft trete. Die Kommission hatte im September vorgeschlagen, Social Media für Kinder unter 13 Jahren zu verbieten. Über das Vorhaben wird noch im Europaparlament und im Rat der 27 Mitgliedsstaaten verhandelt. Mehrere Länder, darunter Österreich, Belgien und Frankreich planen eigene Regelungen.
    Die EU-Mitgliedsländer müssen die Kommission informieren, wenn sie neue Gesetze einführen, für die eigentlich Brüssel zuständig ist. Die Kommission kann Vorhaben stoppen oder Änderungen verlangen, wenn die nationalen Vorhaben den europäischen Binnenmarkt beeinträchtigen.
    Diese Nachricht wurde am 29.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.