"Klimaresilienzgesetz"
EU-Kommission will Europa besser gegen Klimaschäden wappnen

Bürger, Unternehmen und Infrastruktur in der Europäischen Union sollen besser vor Klimaschäden geschützt werden.

    Brüssel: Drei Fahnen der Europäischen Union und gegenüberliegende Gebäude spiegeln sich im EU-Logo an der Außenfassade des Berlaymont-Gebäudes.
    Die EU-Kommission in Brüssel (Alicia Windzio / dpa / Alicia Windzio)
    Die EU-Kommission stellte in Brüssel entsprechende Pläne vor. Demnach soll unter anderem ein sogenanntes "Klimaresilienzgesetz" dafür sorgen, dass die Mitgliedsstaaten mit denselben Grundannahmen ihre Klimarisiken bewerten und die Vorsorge planen. Zudem soll die Widerstandsfähigkeit gegen Klimaschäden künftig in allen wichtigen Politikbereichen der EU mitgedacht werden. Geplant ist darüber hinaus die Einrichtung einer Internetseite namens "European Climate Viewer", die mögliche Gefahren für bestimmte Orte und Zeiträume anzeigen soll.
    Die geschätzten wirtschaftlichen Verluste durch Klimaschäden lagen nach Angaben der Kommission im Zeitraum zwischen 2022 bis 2025 bei rund 200 Milliarden Euro - also etwa 50 Milliarden pro Jahr.
    Diese Nachricht wurde am 27.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.