Finanzmärkte
EU-Staaten einigen sich auf gemeinsame Börsenaufsicht

Die EU-Staaten haben sich auf die Einrichtung einer gemeinsamen Börsenaufsicht geeinigt.

    EU-Flaggen vor dem Berlaymont-Gebäude, Sitz der Europäischen Kommission
    Die EU erhält eine gemeinsame Börsenaufsicht. (dpa/picture alliance/Geisler-Fotopress/Dwi Anoraganingrum)
    Die Finanzminister der Mitgliedstaaten stimmten in Luxemburg dafür, die bereits bestehende Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde mit Sitz in Paris mit weiteren Befugnissen auszustatten. Ziel ist es, Regeln und Barrieren zwischen den EU-Ländern im Bereich der Kapitalmärkte abzubauen.
    Große EU-Länder wie Deutschland und Frankreich unterstützten den Vorschlag von Anfang an. Skeptisch blieben kleinere Länder. Luxemburg und Irland etwa, für die der Finanzmarkt im Verhältnis zu ihrer Gesamtwirtschaft wichtig ist, befürchteten Kontrollverluste.
    Diese Nachricht wurde am 09.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.