
Am ersten Tag stehen die Verhandlungen über den mehrjährigen Finanzrahmen für die Europäische Union von 2028 bis 2034 im Mittelpunkt. Eine Einigung wird angesichts der weit auseinander liegenden Positionen noch nicht erwartet. So verlangt Bundeskanzler Merz weitere Einsparungen, während die französische Regierung einen größeren Haushalt fordert.
Weitere Themen sind die Handelsbeziehungen zu China, die neuen US-Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof, die EU-Erweiterung und die hohen Energiepreise infolge des Iran-Kriegs.
Morgen soll der ukrainische Präsident Selenskyj an dem Treffen teilnehmen. Vor wenigen Tagen war eine Vereinbarung zwischen Washington und Moskau über russische Diesellieferungen bekannt geworden, mit der sich US-Präsident Trump über die Russland-Sanktionen hinweggesetzt hat.
Diese Nachricht wurde am 15.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
