
Die EU-Außenminister beschlossen in Luxemburg Strafmaßnahmen gegen rund 1.600 Personen, Unternehmen und andere Organisationen mit Verbindungen zu Russlands Militär und Rüstungsindustrie. Dazu gehören das Einfrieren von Vermögenswerten sowie EU-Einreiseverbote gegen Einzelpersonen.
Unklarheit herrscht weiter über die von US-Präsident Trump angekündigte Waffenruhe im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die für gegenseitige Attacken auf Energieanlagen gelten soll. Moskau bestätigte eine solche Vereinbarung nicht. Auch der ukrainische Präsident Selenskyj hatte überrascht reagiert, sich dann aber bereiterklärt, eine begrenzte Waffenruhe zu respektieren.
Der Oberbefehlshaber der NATO-Truppen in Europa, US-General Grynkevich, warnte Russland vor einem Angriff auf das Bündnis. Er sagte auf einer Sicherheitskonferenz in Warschau, eine solche Attacke wäre sinnlos und würde gestoppt. Auf der Konferenz wird morgen auch Bundesaußenminister Wadephul erwartet.
Diese Nachricht wurde am 12.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
