
Mit "kritische Chemikalien" sind hier Stoffe gemeint, die wegen ihrer hohen wirtschaftlichen Bedeutung bei gleichzeitigem Versorgungsrisiko als strategisch unverzichtbar gelten. Das Umweltbüro wirft der Allianz eine zu industrienahe Haltung vor, wie die österreichische Zeitung ”Die Presse” berichtet.
Das Umweltbüro - ein Dachverband von Umweltorganisationen - kritisiert demnach, es würden systematisch Sichtweisen des öffentlichen Interesses vernachlässigt. Das wolle man nicht legitimieren. Die Methode, mit der Chemikalien als 'kritisch' definiert würden, sei untragbar. Laut "Die Presse" empfiehlt die Allianz in einem Abschlussbericht unter anderem, die Nachfrage von in der EU hergestellten Chemikalien zu unterstützen und die Energiekosten zu senken.
Der "Allianz für kritische Chemikalien" gehören mehr als 100 Unternehmen, zahlreiche Branchenverbände und zivilgesellschaftliche Organisationen an. Ihre Aufgabe ist es, die Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Resilienz der europäischen Chemieindustrie zu stärken.
Diese Nachricht wurde am 02.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
