Betrugsvorwürfe
Evergrande-Gründer Hui in China zu lebenslanger Haft verurteilt

In China ist der Gründer und langjährige Vorstandschef des Immobilien- und Baukonzerns Evergrande, Hui Ka Yan, zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

    Hui steht vor einer blauen Wand und blickt mit neutralem Gesichtsausdruck in die Kamera. Er trägt eine dunklen Anzug und eine blaue Krawatte.
    Damals noch ein erfolgreicher Wirtschaftsboss: Hui Ka Yan im Jahr 2018 in der chinesischen Stadt Wuhan. (dpa / HPIC / Sun Xinming)
    Ein Gericht in Hongkong befand ihn unter anderem der Veruntreuung von Vermögenswerten, des Spendenbetrugs und der Bestechung von Unternehmen schuldig. Es ordnete zudem die Beschlagnahme seines Besitzes und seines Vermögens an.
    Hui war im September 2023 festgenommen worden. Der Evergrande-Konzern galt einst als das wertvollste Unternehmen weltweit, geriet aber im Jahr 2021 durch eine hohe Verschuldung in eine schwere Liquiditätskrise. 2024 wurde Evergrande abgewickelt.
    Diese Nachricht wurde am 20.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.