Zeichen gegen Antisemitismus
Familienministerin Prien verlegt Stolperstein in Kiew

Bundesfamilienministerin Prien hat bei ihrem Besuch in Kiew einen Stolperstein zur Erinnerung an ein Opfer des Nationalsozialismus verlegt.

    Zu sehen sind die Hände der CDU-Politikerin, die den golden glänzenden Pflasterstein auf einem Bürgersteig in ein vorbereitetes Loch legt.
    Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) verlegt in Kiew einen Stolperstein zur Erinnerung an ein Opfer des Nationalsozialismus. (picture alliance / dpa / Basil Wegener)
    In einer kleinen Feier auf einem Bürgersteig der ukrainischen Hauptstadt zeigte sich Prien besorgt über verstärkt auftretenden Antisemitismus in vielen Ländern Europas. Wer jüdisches Leben angreife, greife unsere Gesellschaft und damit uns alle an, sagte die CDU-Politikerin.
    Der glänzende Pflasterstein erinnert an den Historiker Illya Galant, der unter anderem über jüdisches Leben in der Ukraine geschrieben hatte. Er wurde von den Nationalsozialisten beim Massaker von Babyn Jar mit weiteren fast 33.800 Menschen ermordet.
    Diese Nachricht wurde am 05.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.