Der minderjährigen Kriegsopfer gedacht
Familienministerin Prien zu Besuch in Kiew

Bundesfamilienministerin Prien hat bei ihrem Besuch in Kiew unter anderem der im russischen Angriffskrieg getöteten Kinder gedacht.

    Familienministerin Karin Prien geht am Gedenkort für die im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine getöteten Kinder in Kiew in die Hocke.
    Bundesfamilienministerin Prien gedenkt in Kiew der im russischen Angriffskrieg getöteten Kinder. (picture alliance / dpa / Basil Wegener)
    Die CDU-Politikerin besuchte einen Gedenkort für die minderjährigen Kriegsopfer sowie eine Schule und einen Kindergarten. Es gehe um die Frage, wie Kinder und Jugendliche Schutz, Bildung, Stabilität und Zukunftsperspektiven erhalten könnten, heißt es in einer Erklärung des Ministeriums. Heranwachsende seien von den Folgen des Krieges besonders betroffen. Sie erlebten Gewalt und Zerstörung und müssten mit traumatischen Erfahrungen leben.
    Außerdem verlegte Prien einen Stolperstein zur Erinnerung an ein Opfer des Nationalsozialismus. In einer kleinen Feier auf einem Bürgersteig der ukrainischen Hauptstadt zeigte sie sich besorgt über verstärkt auftretenden Antisemitismus in vielen Ländern Europas. Wer jüdisches Leben angreife, greife unsere Gesellschaft und damit uns alle an, sagte die CDU-Politikerin.
    Diese Nachricht wurde am 05.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.