Bauordnungsamt
Fans finden Hüpfverbot in Bochumer Ruhrstadion "irrsinnig" und "lächerlich"

Fans des Fußball-Zweitligisten VfL Bochum haben das Hüpfverbot im Ruhrstadion als "irrsinnig" bezeichnet. 

    Fans von Bochum zeigen nach dem Spielabbruch beim Auflaufen der Teams ihre Schals.
    Fans des VfL Bochum. (Archivbild) (picture alliance/dpa)
    Völlig zu Recht mache man sich länderübergreifend über die kuriose Maßnahme des Bauordnungsamtes lustig, teilten sie mit. Grund für die Verfügung sei nicht etwa, dass die Statik der Ostkurve gefährdet sei, sondern dass starke Schwingungen zu Unwohlsein bei ungeübten Zuschauern führen könnten. Die Begründung sei an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Vor dem heutigen Spiel gegen Arminia Bielefeld forderten die Fans das Bauordnungsamt auf, die Faktenlage öffentlich zu machen, um Unsicherheiten und mögliche Sicherheitsbedenken restlos auszuräumen.
    Am Mittwoch hatte der VfL Bochum mitgeteilt, dass auf der Osttribüne ab sofort ein Hüpfverbot gilt. Es bezieht sich auf choreografiertes Springen, nicht auf den Torjubel. Im Zuge der geplanten Modernisierungsmaßnahmen des Ruhrstadions war die Tribüne nochmals untersucht worden. Die Tragfähigkeit der Tribüne sei laut Gutachten zwar gegeben, aber man sei von der Bochumer Bauaufsichtsbehörde per Verfügung dazu angehalten, das Verbot umzusetzen.
    Diese Nachricht wurde am 11.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.