
Man müsse mit der rasanten Entwicklung Schritt halten, erklärte der Verbandsvorsitzende Schwägerl. Nötig seien verlässliche rechtliche Vorgaben, praxisnahe Fortbildungsangebote und ausreichende Zeitbudgets, damit Lehrkräfte ihre KI-Kompetenzen systematisch weiterentwickeln können. Fortbildung dürfe nicht ausschließlich in der Freizeit stattfinden. Schwägerl lobt die hohe Nutzungsquote und die Offenheit der Lehrkräfte gegenüber neuen Technologien. Umso wichtiger sei es aber, sie nicht allein zu lassen.
Eine Umfrage hat nach Angaben des Verbands gezeigt, dass vier von fünf Lehrkräften an Bayerns Gymnasien und Beruflichen Oberschulen Künstliche Intelligenz für ihre Arbeit nutzen: am häufigsten zur Erstellung von Aufgaben, gefolgt von der Unterrichts- und Stundenplanung sowie der Erstellung von Texten, Übersetzungen, Bildern und Videos. Viele Lehrer setzen KI-Assistenten auch direkt im Unterricht ein.
Diese Nachricht wurde am 25.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
