Waldbrand im Hohen Venn
Feuer eingedämmt, aber keine komplette Entwarnung - Evakuierungsanordnungen in Monschau und Belgien aufgehoben

Den Einsatzkräften im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der deutschen Grenze ist es gelungen, das Feuer einzudämmen.

    Ein Feuerwehrmann löscht Glutnester im schwelenden Boden im Naturschutzgebiet Hohes Venn
    Wald- und Moorbrand im Hohen Venn (Belga / dpa / Bruno Fahy)
    Der Brand sei von Feuerwehrleuten eingekesselt, erklärten die Behörden. Es könne aber noch keine komplette Entwarnung gegeben werden. Der Leiter der Krisenkommunikation der Provinz Lüttich, Hosmans, sagte, es gebe weiter zahlreiche Brandherde, die sowohl am Boden als auch aus der Luft bekämpft werden müssten.
    In der nordrhein-westfälischen Stadt Monschau konnten die evakuierten Bewohner unterdessen in ihre Häuser zurückkehren. Die Stadtverwaltung hob die entsprechende Anordnung auf. Etwa 30 Menschen hatten ihre Häuser am Sonntag wegen des sich nähernden Brandes verlassen müssen. Auch für zwei belgische Orte wurden die Evakuierungsanordnungen von den zuständigen Behörden aufgehoben.
    Der Brand im Hohen Venn hat bislang rund 3.000 Hektar des wichtigsten Naturschutzgebiets Belgiens zerstört. Das Feuer ist eines der größten in der Geschichte des Landes.
    Diese Nachricht wurde am 20.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.