
Nach Angaben der Aufsichtsbehörde soll eine Umweltverträglichkeitsprüfung der geplanten Anlagen in Muhos und Kajaani abgewartet werden. Die Firma, die Google in Finnland vertritt, steht im Verdacht, an den beiden Standorten ohne die vorgeschriebene Prüfung hunderte Hektar Wald gerodet zu haben.
Google hatte im September Investitionen in Höhe von 13 Milliarden Euro an mehreren Standorten in Finnland angekündigt. Neue Rechenkapazitäten gelten als wichtige Ressource für Cloud- und KI-Anwendungen. Zugleich sorgen der hohe Stromverbrauch der Anlagen und mitunter auch der Wasserverbrauch immer wieder für Debatten über die Umweltauswirkungen.
Diese Nachricht wurde am 07.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
