Wegen Umweltbedenken
Finnland stoppt Arbeiten für zwei Google-Rechenzentren

Die finnischen Behörden haben die Bauarbeiten für zwei Rechenzentren des US-Konzerns Google vorerst stark eingeschränkt.

    Ein gerodete Fläche nahe der finnischen Gemeinde Muhos.
    Die Bäume nahe der finnischen Gemeinde Muhos sind schon gefällt, wo demnächst ein Google-Rechenzentrum entstehen soll. (AFP / ALESSANDRO RAMPAZZO)
    Nach Angaben der Aufsichtsbehörde soll eine Umweltverträglichkeitsprüfung der geplanten Anlagen in Muhos und Kajaani abgewartet werden. Die Firma, die Google in Finnland vertritt, steht im Verdacht, an den beiden Standorten ohne die vorgeschriebene Prüfung hunderte Hektar Wald gerodet zu haben.
    Google hatte im September Investitionen in Höhe von 13 Milliarden Euro an mehreren Standorten in Finnland angekündigt. Neue Rechenkapazitäten gelten als wichtige Ressource für Cloud- und KI-Anwendungen. Zugleich sorgen der hohe Stromverbrauch der Anlagen und mitunter auch der Wasserverbrauch immer wieder für Debatten über die Umweltauswirkungen.
    Diese Nachricht wurde am 07.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.