
Der CSU-Politiker sagte bei einem Treffen mit seinen EU-Kollegen in Luxemburg, ein vollständiges Fangverbot für Hering würde viele der dortigen Fischer vermutlich die Existenz kosten. Er argumentierte, die bestehende Ausnahme schränke das Überleben der Heringsbestände nicht ein.
Derzeit dürfen kleine Ostsee-Betriebe den Fisch an der Küste noch fangen, obwohl dessen Bestand stark bedroht ist. Die EU-Kommission hatte aber vorgeschlagen, diese Ausnahmen zu streichen. Im Norden und Osten des Meeresgebiets sollen die erlaubten Fangmengen für Hering dagegen wieder steigen.
Die EU-Staaten legen jedes Jahr im Herbst die erlaubten Fangmengen für das folgende Jahr fest. Sie orientieren sich dabei an den Empfehlungen des Internationalen Rates für Meeresforschung.
Diese Nachricht wurde am 26.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
