
Die CDU musste erneut Verluste hinnehmen; in Schwerin scheiterte sie sogar knapp an der Fünf-Prozent-Hürde. Unionsfraktionsvize Krings lehnte eine Personaldebatte über Merz ab. Er sagte der Welt am Sonntag, über Alternativen könne man nur ernsthaft sprechen, wenn jemand darlegen könne, warum es mit jemand anders besser laufen würde. Das sehe er aktuell nicht, sagte der CDU-Politiker. Die stellvertretende Bundesvorsitzende Prien sagte im Deutschlandfunk, der Kanzler wisse selbst, dass er sich werde ändern müssen. Prien appellierte an ihre Partei, in der Reformpolitik Kompromisse einzugehen. CDU pur sei nicht die Lösung.
SPD-Generalsekretär Klüssendorf sagte, er habe sich gewundert, dass von Merz gestern kurz nach Schließung der Wahllokale die Aussage gekommen sei, man mache mit dem Reformkurs weiter. Akzeptanz für Veränderungen erreiche man nicht mit dem Kopf durch die Wand, sondern nur zusammen mit der Bevölkerung.
Diese Nachricht wurde am 21.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
