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Ostermärsche
Forderungen nach Frieden in der Ukraine und im Gazastreifen

In vielen deutschen Städten haben die Ostermärsche begonnen.

    Auf einem Plakat, das eine ältere Frau vor sich hält, steht "Ohne Frieden no Future - Rentnerin for future".
    Auf den Ostermärschen steht die Forderung nach Frieden im Mittelpunkt. (Archivbild) (Bernd Thissen / dpa / Bernd Thissen)
    Zentrale Themen sind das Dringen auf stärkere Bemühungen für Verhandlungen im Krieg Russlands gegen die Ukraine sowie im Gazastreifen. Insgesamt gibt es rund 70 Veranstaltungen, unter anderem in Leipzig, Duisburg, Stuttgart, Jena, Lübeck und Hannover. Zur Stunde beginnt der Ostermarsch in Berlin. Weitere gibt es an den beiden Feiertagen. Viele Kundgebungen richten sich auch gegen die Pläne der Bundesregierung, mehr als zwei Prozent des Brutto-Inland-Produkts für Verteidigung auszugeben. Derweil bekräftigte Bundeskanzler Scholz die deutsche Unterstützung für die Ukraine und begründete das auch mit deutschen Sicherheitsinteressen.
    Vizekanzler Habeck erklärte, Deutschland sei gut beraten, mehr in die eigene Sicherheit zu investieren. Bundesaußenministerin Baerbock warnte mit Blick auf die Ostermärsche vor einseitiger Parteinahme. Menschen in Israel dürften nicht gegen Menschen in Palästina ausgespielt werden. Der CDU-Vorsitzende Merz sagte, es wäre sehr zu wünschen, wenn sich die Ostermarschierer in diesem Jahr vor allem an den russischen Präsidenten Putin richteten und ihn aufforderten, den Angriffskrieg gegen die Ukraine zu beenden.
    Diese Nachricht wurde am 30.03.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.