Renn-Saison
Formel 1-Chef hält vorerst an Finale in Abu Dhabi und Katar fest

Trotz des Iran-Krieges und den Auswirkungen auf die Region will die Formel 1 das Finale am Persischen Golf austragen. Das bekräftigte Formel 1-Boss Stefano Domenicali im Gespräch mit Sky Sport Italia.

    Eine Szene kurz nach dem Start des Formel-1-Rennens in Abu Dhabi, die Rennwagen fahren dicht hintereinander in eine Kurve.
    Das letzte Rennen der Saison 2025 fand in Abu Dhabi statt. (picture alliance / ANP / Sander Koning)
    Domenicali betonte, der Kalender für die Rennen stehe fest. Die letzten beiden Grand Prix fänden in Doha und Abu Dhabi statt. An dieser Strategie wolle man bis zum Jahresende festhalten. Ursprünglich hatte Domenicali betont, dass man spätestens Ende September eine Entscheidung treffen müsse.
    Tatsächlich gibt es bereits Planungen für einen möglichen Ausweichstandort in Italien. Mercedes-Motorsportchef Wolff sprach von einer "volatilen Situation", die man weiter beobachten müsse.

    Auswärtiges Amt mit Reisewarnungen

    Von einer volatilen Lage berichtet auch das Auswärtige Amt, das von nicht notwendigen Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate derzeit abrät. Es bestehe eine erhöhte Gefahr für terroristische Anschläge, außerdem bleibe das Risiko der Ausweitung der Kampfhandlungen sowie für Sperrungen des Flugverkehrs bestehen. Von Reisen nach Katar rät das Auswärtige Amt prinzipiell ab.

    Absagen im Frühjahr

    Nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran im Frühjahr hatte die Formel 1 die für April geplanten Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien abgesagt. Das in Bahrain ausgefallene Rennen wird an diesem Wochenende in Malaysia nachgeholt.
    Diese Nachricht wurde am 03.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.