Buchmesse
"Frankfurter Appell" fordert Regulierung von Künstlicher Intelligenz

Zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels einen Aufruf zur Regulierung von Künstlicher Intelligenz veröffentlicht. Bereits 120 Verlage hätten den sogenannten Frankfurter Appell unterzeichnet, sagte ein Sprecher. D

    Juergen Boos (l-r), Direktor der Frankfurter Buchmesse, Jill Lepore, amerikanische Historikerin und Autorin, und Sebastian Guggolz, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, stehen bei der Eröffnungspressekonferenz zur Frankfurter Buchmesse 2026 zusammen.
    Die 78. Frankfurter Buchmesse wird mit einem Festakt offiziell eröffnet. (Andreas Arnold / dpa)
    ie Erklärung richte sich an die EU-Kommission, das EU-Parlament und die Bundesregierung. Die Institutionen seien aufgefordert, für faire Lizenzierungsmodelle sowie für wirksame Instrumente zur Durchsetzung des Urheberrechts zu sorgen. KI-Unternehmen nutzten entsprechend geschützte Werke ohne Einwilligung und Vergütung für das Training ihrer Systeme. Rechteinhaber müssten selbst aufwendig nach Belegen suchen und ihre Ansprüche in kostspieligen Verfahren durchsetzen. Ein schnelles und entschiedenes Handeln der Politik sei erforderlich, heißt es in dem Schreiben weiter.
    Diese Nachricht wurde am 06.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.