
Für die Kundgebungen gelten strenge Auflagen. Eine Reihe von Veranstaltungen wurde verboten. Innenminister Nuñez ordnete den Einsatz von 70.000 Polizisten an, um Gewalt und Plünderungen zu verhindern. Am vergangenen Wochenende hatte es in Frankreich am Rande von Demonstrationen gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungssystem teils schwere Ausschreitungen gegeben.
Auch in Albanien, Italien und Spanien werden neue Proteste erwartet. Neben Forderungen nach einem besseren Bildungssystem geht es auch um die Unzufriedenheit der Menschen wegen gestiegener Miet- und Spritpreise.
Der Menschenrechtskommissar des Europarats, O'Flaherty, forderte die Regierungen dazu auf, das Demonstrationsrecht zu achten und bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung der Deeskalation Vorrang einzuräumen.
Diese Nachricht wurde am 24.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
