
Diejenigen, die die Republik zu Fall bringen wollten, würden zur Rechenschaft gezogen, sagte er in einer Fernsehansprache. Er empfinde Wut und Scham angesichts der Gewalt. Er machte unter anderem links-radikale Gruppierungen für die Ausschreitungen verantwortlich. Gleichzeitig mahnte er, zwischen Demonstranten mit legitimen Forderungen und denjenigen zu unterscheiden, die zerstörten und plünderten.
Am Rande von Protesten gegen hohe Lebenshaltungskosten und bessere Bildungsbedingungen hatten Randalierer gestern Autos und Gebäude in Brand gesetzt. In Marseille waren nach Angaben der Behörden mehr als 30.000 Menschen an Plünderungen beteiligt. In Limoges ging das mehr als 140 Jahre alte Rathaus in Flammen auf. Auch heute kam es in Paris zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen hunderten Demonstranten und Ordnungskräften sowie erneut zu Plünderungen.
Premierminister Lecornu sprach von einem entsetzlichen Ausmaß an Gewalt. Laut dem Innenministerium gab es etwa 2.400 Festnahmen. Knapp 1.000 Einsatzkräfte wurden verletzt, sieben davon schwer.
Diese Nachricht wurde am 18.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
