
Die drei Forscher werden für ihre Entdeckungen im Bereich der Optogenetik ausgezeichnet, wie das Nobelkomitee in Stockholm mitteilte. Die Technologie biete neue Möglichkeiten, zu erforschen, wie Nervenzellen im Gehirn Erinnerungen, Gefühle und Verhaltensweisen formen.
Der in Berlin tätige Biophysiker Hegemann sagte im RBB, der Preis sei für ihn eine Überraschung, auch weil die Begeisterung für die Optogenetik innerhalb der Neurowissenschaften inzwischen weitgehend abgeklungen sei.
Die Preisträger wurden von zahlreichen deutschen Wissenschaftseinrichtungen gewürdigt. Die Präsidentin der Leopoldina, Rockenbach, sprach von wegweisenden Erkenntnissen, die unter anderem zu neuen Therapieansätzen für neurologische und psychische Erkrankungen beitragen würden. Bundeskanzler Merz lobte angesichts der beiden deutschen Preisträger die Forschung im Land.
Diese Nachricht wurde am 05.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
