
Nagy gründete 1982 in New York die Galerie Nature Morte, die früh Werke von Künstlerinnen wie Cady Noland und Louise Lawler zeigte. 1992 zog er nach Indien und eröffnete die Galerie fünf Jahre später in Neu-Delhi neu. Sie wurde zu einer wichtigen Plattform für Gegenwartskunst aus der Region. Von 2008 bis 2014 betrieb Nagy auch einen Berliner Standort, zunächst in der Zimmerstraße, später in der Weydingerstraße. Zuletzt rückte sein eigenes künstlerisches Werk wieder stärker in den Fokus, unter anderem mit einer Ausstellung 2020 in New York.
Diese Nachricht wurde am 15.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
