Die Gruppierung fordert mehr Geld für Schulen, Maßnahmen gegen steigende Lebenshaltungskosten, soziale Gerechtigkeit und für mehr Klimaschutz. Eine Wehrpflicht lehnt sie ab. Die Demonstrationen in Berlin, Köln, Frankfurt und München werden von einem Organisationsteam betreut. Die Organisatoren rufen ausdrücklich zu friedlichem Protest auf und lehnen jede Form von Gewalt ab. Von einzelnen Veranstaltungen, die sich ebenfalls auf "Gen Z regelt" berufen, grenzt sich die Gruppierung ab. Bei Protesten in Frankreich war es zu Ausschreitungen mit Gewalt, Plünderungen und Brandstiftung gekommen. Im deutschen Einzelhandel haben Geschäfte mancherorts geschlossen, weil die Betreiber Schäden auch hierzulande fürchten.
Die Sicherheitsbehörden des Bundes haben allerdings keine weitergehenden Erkenntnisse dazu. Vertreter von "Gen Z regelt" kritisieren den Fokus auf die Sorge vor Gewalt. Es werde Stimmung gemacht und versucht, von den politischen Forderungen abzulenken, sagte eine der Sprecherinnen der Initiative, Veronika Dinter, im Deutschlandfunk.
Diese Nachricht wurde am 31.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
