
Nach dem von Finanzminister Pierrakakis vorgelegten Haushaltsentwurf soll das Bruttoinlandsprodukt um 2,3 Prozent zulegen, nach 2,0 Prozent im laufenden Jahr. Die griechische Wirtschaft würde demnach das siebte Jahr in Folge deutlich stärker wachsen als der Durchschnitt der Euro-Zone. Getragen wird die Entwicklung laut der Regierung von steigenden Investitionen und einem robusten Privatkonsum. Als Antwort auf die Staatsschuldenkrise 2015 hatte sich Griechenland in den letzten Jahren einem harten Sparkurs unterzogen und gleichzeitig wirtschaftsfreundliche Reformen durchgeführt.
Trotz der guten gesamtwirtschaftlichen Daten kämpfen jedoch viele Griechen weiterhin mit den Folgen der jahrelangen Krise. Die reale Kaufkraft zählt zu den niedrigsten in der EU.
Diese Nachricht wurde am 05.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
