Ukraine-Krieg
Großbritannien will Sanktionen gegen Schattenflotte erhalten - USA erwägen Lockerungen

Großbritanniens Finanzminister Healey hat seine Amtskollegen beim ⁠Jahrestreffen des Internationalen Währungsfonds aufgefordert, Sanktionen gegen Russlands Schifffahrt zu verschärfen.

    Ein französischer Marinesoldat beobachtet durch sein Fernglas einen russischen Öltanker im Atlantik.
    Disussion über den Umgang mit der russischen Schattenflotte. (Symbolbild) (AFP / HANDOUT)
    Man müsse bei den harten Wirtschaftssanktionen gegen Russland Kurs halten, insbesondere bei einem strengeren Verbot von Schifffahrtsdiensten, die Putins Schattenflotte den Betrieb ermöglichten, erklärte Healey. Großbritannien hat eine Reihe von Sanktionen gegen Schiffe und damit verbundene Dienstleistungen verhängt, die Russland nach britischer Einschätzung zur Finanzierung und Ausrüstung seines Krieges gegen die Ukraine nutzt.
    Ein US-Regierungsvertreter hatte zuletzt erklärt, die Regierung von Präsident Trump erwäge eine Lockerung ⁠von ⁠Strafmaßnahmen gegen Schiffe der sogenannten Schattenflotte. Damit sollten die extrem hohen weltweiten Frachtkosten gesenkt werden. Im Gespräch sei, dass die USA den Transport von Öl und Ölprodukten, die nicht US-Sanktionen unterliegen, auf bislang sanktionierten Schiffen erlauben könnten.
    Diese Nachricht wurde am 15.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.