
UNO-Generalsekretär Guterres sagte bei der Vorstellung des Jahresberichts des Umweltprogramms, die internationale Gemeinschaft sei gefährlich weit vom Erreichen ihrer Klimaziele entfernt. Die Treibhausgas-Emissionen befänden sich weiter auf Rekordniveau und die nationalen Klimaschutzmaßnahmen seien völlig unzureichend. UNEP-Direktorin Andersen mahnte, jeder Bruchteil eines Grades über 1,5 Grad erhöhe das Risiko für tödliche Fluten, Hitzewellen und Waldbrände, wie sie in diesem Jahr viele Länder erlebt hätten.
Laut Berechnungen der Vereinten Nationen würde sich die Erde selbst im optimistischsten Szenario bis 2100 um 2,1 Grad erwärmen. Dies liegt dem Jahresbericht zufolge vor allem am Rückzug der USA aus den Klimaschutzplänen.
Der "Emissions Gap Report" berechnet die Lücke zwischen den global prognostizierten Treibhausgasemissionen und jenen Emissionsmengen, die nötig wären, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens einzuhalten.
Diese Nachricht wurde am 21.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
