
Auch dort wurden die Anlagen umprogrammiert, sodass sie statt zu kühlen die Temperatur erhöhten. Die Temperatur sollen von minus 30 Grad auf plus 110 Grad geändert worden sein. Das gelagerte Blutplasma blieb nach Angaben der zuständigen Einrichtungen unversehrt, weil Techniker die Manipulation schnell entdeckten. Die französische Cybersicherheitsbehörde und das Gesundheitsministerium leiteten Ermittlungen ein. In dieser Woche waren vor allem Supermärkte in mehreren europäischen Ländern betroffen - darunter in Deutschland. Die Cyberkriminellen verschafften sich Zugriff auf die Steuerungen der Gefrier- und Kühlschränke und schalteten die Auftaufunktion ein. Tonnenweise Lebensmittel verdarben. Es sollen Verluste von mehreren Millionen Euro entstanden sein.
Diese Nachricht wurde am 05.11.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
