
Ein Sprecher teilte mit, im September sei es bei einem digitalen Dienstleister zu einem Vorfall gekommen. Dabei seien Daten aus seit Jahren kaum genutzten Mail-Postfächern kopiert worden. Die aktuelle Korrespondenz des AfD-Bundesverbands sei nicht betroffen gewesen.
Unbekannte hatten Medienberichten zufolge im Internet mehr als 400.000 AfD-Mails veröffentlicht - darunter Nachrichten des ehemaligen Parteichefs Gauland sowie der Bundesgeschäftsstelle. Ob sie authentisch sind, ist unklar. Das gilt auch für Mails, über die die TAZ berichtet, in denen es um rechtsextreme und antisemitische Äußerungen von AfD-Mitgliedern gehen soll.
Diese Nachricht wurde am 20.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
