
Schneider will sich für mehr Beteiligungsrechte indigener Völker engagieren. Er sagte der "Rheinischen Post", wenn man die internationalen Schutzziele bis 2030 noch erreichen wolle, brauche es international mehr Einsatz für biologische Vielfalt. In Eriwan wolle er sich für eine breitere Finanzierungsbasis aus öffentlichen und privaten Mitteln und für eine stärkere Mitsprache der Menschen, die die Natur vor Ort bewahren einsetzen.
In Armenien soll eine erste Bilanz des 2022 in Montreal beschlossenen Biodiversitätsabkommens gezogen werden. Darin verpflichteten sich die Unterzeichner unter anderem, den Einsatz von Pestiziden drastisch zu verringern sowie umweltschädliche Subventionen abzubauen. Bis 2030 sollen zudem 30 Prozent der Land- und Wassermasse des Planeten unter Naturschutz gestellt werden. Bei der Umsetzung dieser Vorgabe hinkt die internationale Gemeinschaft allerdings deutlich hinterher. Aktuell sind laut Angaben aus dem Bundesumweltministerium 18,4 Prozent der globalen Landfläche unter Schutz gestellt.
Diese Nachricht wurde am 26.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
