
Wie das Bundesverteidigungsministerium mitteilte, können damit vier Schiffe vom Typ Meko A-200 beschafft werden. Gebaut werden sie bei der Thyssenkrupp-Tochter TKMS in Kiel. Bereits im Sommer hatte der Haushaltsausschuss die Beschaffung von vier solcher Fregatten genehmigt. Die acht Schiffe sollen zusammen rund 11,6 Milliarden Euro kosten. Die Deutsche Marine will sie bei der U-Boot-Jagd und der Abschreckung im Nord- und Ostseeraum sowie im Atlantik einsetzen.
Ursprünglich war die Entwicklung einer komplett neuen Fregatte für die Marine geplant. Wegen massiver Verzögerungen und Kostensteigerungen wurde das Projekt im Juni jedoch gestoppt. Das Bundesverteidigungsministerium prüft nun Schadenersatzansprüche. Das verantwortliche niederländische Bauunternehmen fordert jedoch seinerseits milliardenschweren Schadenersatz - es droht ein Rechtsstreit.
Diese Nachricht wurde am 08.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
