
Er könne nicht ausschließen, dass er antreten werde, sagte der 53-jährige Politiker im ARD-Fernsehen. Eine Entscheidung machte er auch von der inhaltlichen Ausrichtung der Partei in den kommenden Wochen abhängig. Er warb für eine Politik einer solidarischen Leistungsgesellschaft. Heil betonte, dass er sich nicht gegen die schwarz-rote Bundesregierung stellen wolle. Die SPD müsse Verantwortung übernehmen und zu Kompromissen bereit sein.
Heil ist seit 28 Jahren Bundestagsabgeordneter. Er war knapp fünf Jahre SPD-Generalsekretär und sieben Jahre Bundesminister für Arbeit und Soziales.
Die SPD will nach Angaben ihres Vorsitzenden Klingbeil auf einem Bundesparteitag im Januar ihre Führungsspitze neu wählen. Hintergrund ist der Rückzug der bisherigen Ko-Vorsitzenden und Arbeitsministerin Bas. An der Doppelspitze soll nach Klingbeils Worten festgehalten werden.
Diese Nachricht wurde am 18.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
