
Er glaube nicht, dass eine Regierungsbeteiligung der arabischen Parteien möglich sei,
sagte Segev im Deutschlandfunk
. Wahrscheinlicher sei eine große Koalition unter Beteiligung des jetzigen Regierungschefs Netanjahu. Eine solche Regierung wäre zu begrüßen, wenn sie besser sei als die jetzige, nämlich wenn daran keine rechtsradikalen und faschistischen Minister teilnähmen, meinte Segev.
Nach der Wahl in Israel gibt es eine Pattsituation zwischen dem rechts-religiösen Bündnis um die Likud-Partei von Netanjahu und dem Oppositionsblock um die Partei Jaschar des früheren Generalstabschef Eisenkot. Die arabischen Parteien gewannen deutlich mehr Sitze als bei der vergangenen Wahl.
Diese Nachricht wurde am 30.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
