Klimawandel
Hitzeschutz: Städtetag-Präsident fordert Umdenken bei der Verkehrsplanung

In der Debatte über einen besseren Hitzeschutz mahnt der Präsident des Deutschen Städtetages, Jung, ein Umdenken in der Verkehrsplanung an.

    Viele Autos parken am Straßenrand vor Häusern. Auf der Straße fährt ein Auto.
    Hitzeschutz in den Kommunen: Der Deutsche Städtetag verlangt eine andere Verkehrplanung und Geld vom Bund. (imago / Steinach)
    Weniger Parkplätze und Straßen seien künftig unvermeidbar, wenn man mit den Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels klarkommen wolle, sagte Jung der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Sechsspurige Straßen in Städten könnten nicht mehr länger die Lösung sein. Der Städtetag-Präsident warb für mehr öffentlichen Nahverkehr, Anreize für Carsharing, Jobräder und Anwohnerparken. Seiner Einschätzung nach reicht dafür die finanzielle Leistungsfähigkeit der Kommunen nicht aus.
    Jung unterstützt deshalb die Forderung seines SPD-Parteikollegen, Bundesumweltminister Schneider, Klimaanpassung in das Grundgesetz aufzunehmen. Als Gemeinschaftsaufgabe von Bund, Ländern und Kommunen könne Geld dafür bereitgestellt werden, betonte der Präsident des Deutschen Städtetages.
    Diese Nachricht wurde am 22.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.