Waldbrände
Hohes Venn: Belgiens König Philippe macht sich ein Bild von der Lage

Belgiens König Philippe hat sich im zentralen Krisenzentrum nahe Lüttich über den Großbrand im Hohen Venn unweit der deutschen Grenze informiert.

    Belgien, Sourbrodt: Der belgische König Philippe (M) spricht bei einem Besuch der Leitstelle vor Ort mit Einsatzkräften im Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der deutschen Grenze.
    Der belgische König Philippe (M) spricht vor Ort mit Einsatzkräften im Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der deutschen Grenze. (Nicolas Lambert/dpa)
    Das belgische Staatsoberhaupt lobte die Zusammenarbeit und Solidarität im Land, wie das Königshaus mitteilte. Anschließend waren Gespräche mit Einsatzkräften am Brandort geplant. Das Feuer im Hohen Venn ist der größte in der belgischen Geschichte und war zeitweise bis auf wenige hundert Meter an die deutsche Grenze bei Monschau herangerückt.
    Nach dem Brand im nordrhein-westfälischen Hürtgenwald hat der Kreis Düren Entwarnung gegeben. Einsatzkräfte suchten dort weiter nach Glutnestern. Auch im Landkreis Rottweil in Baden-Württemberg waren bis zum Nachmittag hunderte Feuerwehrleute im Einsatz. Der Brand in einem Waldstück ist inzwischen weitgehend gelöscht.
    Diese Nachricht wurde am 18.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.