Automobilindustrie
Merz: "Verbrenner-Aus ist Geschichte"

Nach dem Willen der beiden großen Autonationen Deutschland und Frankreich sollen auch nach 2035 neue Verbrenner und Hybridfahrzeuge ohne Strafzahlungen verkauft werden.

    Endausgänge von zwei Autoauspuffrohren
    Die deutsche und die französische Regierung machen sich für eine Abkehr vom geplanten sogenannten Verbrenner-Aus für Neuwagen in der EU bis 2035 stark (picture alliance / Bildagentur-online / Ohde)
    Das Verbrenner-Aus sei damit Geschichte, sagte Bundeskanzler Merz in Brüssel zu einem gemeinsamen Positionspapier. Die Gespräche in den vergangenen Wochen seien sehr intensiv gewesen, so der CDU-Vorsitzende zum Ende des zweitägigen EU-Gipfels. Frankreich war eigentlich dagegen, setzte im Gegenzug aber durch, dass Autos und Autoteile aus europäischer Produktion künftig bessergestellt werden. Nach den Plänen soll der Anteil von Autos mit Verbrennermotor an den Neuwagen bis 2035 nicht um 100, sondern nur um 90 Prozent sinken. Mit der Verständigung zwischen Deutschland und Frankreich befassen sich nun die anderen EU-Mitgliedstaaten.
    Diese Nachricht wurde am 16.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.