Zugunglück in Spanien
Identifizierung der Opfer dauert an

Nach dem Zugunglück in Spanien mit mindestens 69 Toten arbeiten die Behörden weiter an der Identifizierung der Opfer.

    Bei der Kollision von zwei Hochgeschwindigkeitszügen im spanischen Urda gab es viele Tote und Verletzte.
    Bei der Kollision von zwei Hochgeschwindigkeitszügen im spanischen Urda gab es viele Tote und Verletzte. (IMAGO / Anadolu Agency / IMAGO / Burak Akbulut)
    Ministerpräsident Sánchez sagte, man wolle den Angehörigen so schnell wie möglich Gewissheit verschaffen. Bislang wurden nach Behördenangaben 48 Autopsien vorgenommen und 13 Leichen identifiziert. Derweil laufen die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks. Im Fokus stehen der Ausfall des Zugsicherungssystems sowie mögliche Fehler in der Bahnleitstelle.
    Die Fahrdatenschreiber beider Züge wurden inzwischen geborgen und werden ausgewertet. Verkehrsminister Puente verteidigte die Sicherheit des spanischen Bahnsystems und wies Rücktrittsforderungen zurück. Gewerkschaften beklagen eine hohe Arbeitsbelastung und zunehmende Ermüdungserscheinungen beim Bahnpersonal.
    Diese Nachricht wurde am 30.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.