
Nach einem Treffen in Paris hieß es, zeitnah sollten rund 100 Millionen Barrel auf den Markt gebracht werden. Vor allem Dieselvorräte sollen Vorrang erhalten, um die Lage auf dem Weltmarkt zu entspannen. Im März hatten die IEA-Mitglieder die Freigabe von insgesamt 400 Millionen Barrel beschlossen. Die Staaten verfügen nach Angaben der Agentur noch über Notreserven im Umfang von rund 1,1 Milliarden Barrel.
Die G7-Staaten hatten zuletzt die zügige Freigabe weiterer Reserven gefordert. Die US-Regierung drohte außerdem damit, Dieselexporte zu verbieten.
Wegen der Lage am Persischen Golf ist der Transport von Öl und anderen Rohstoffen aus den ölreichen Ländern in der Region weiter nur eingeschränkt möglich.
Diese Nachricht wurde am 07.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
