
Erste Arbeitsniederlegungen sind bereits für die kommende Nacht geplant. Am Montag soll nach Angaben der Gewerkschaft erstmals auch ein großer bayerischer Autohersteller betroffen sein. Die IG Metall fordert fünf Prozent mehr Lohn und Gehalt. Die Arbeitgeberverbände bieten ab Mitte des kommenden Jahres Einmalzahlungen und von Juli 2028 an 1,3 Prozent mehr Lohn an. In der Branche arbeiten bundesweit 3,7 Millionen Menschen. Erschwert werden die Verhandlungen durch die unterschiedlichen Entwicklungen der Unternehmen. Während die Automobilindustrie und deren Zulieferer wirtschaftlich Probleme haben, verzeichnen die Rüstungs- und Teile der Elektronikbranche ein deutliches Wachstum.
Die IG Metall fordert eine Beteiligung der Belegschaften an den Gewinnen der boomenden Unternehmen.
Diese Nachricht wurde am 31.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
