
Das Vorgehen sei zudem verantwortungslos gegenüber dem Unternehmen selbst, kritisierte Verhandlungsführer Gröger im Deutschlandfunk. Es werde ein Konflikt vom Zaun gebrochen, den Volkswagen nicht gebrauchen könne. Der IG-Metall-Funktionär räumte zwar ein, dass sich mit dem Markt in China und der Zollpolitik der USA die Rahmenbedingungen für den Konzern geändert hätten. Zugleich rechtfertigte er aber die Forderung nach einer Lohnerhöhung von 5 Prozent in der aktuellen Tarifrunde. Die Beschäftigten seien schließlich mit den aktuellen Preissteigerungen konfrontiert.
VW hatte die Kündigung der Tarifverträge mit der schlechten Wettbewerbslage begründet und auf ein gravierend verschärftes wirtschaftliches Umfeld verwiesen. Der Konzern steht wirtschaftlich stark unter Druck und hat einen umfassenden Sparplan ausgerufen.
Diese Nachricht wurde am 02.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
