"Kartellverdacht"
Illegale Absprachen bei Berichterstattung über Trump? US-Regierung geht erneut gegen Medien vor

In den USA geht die Regierung einem Medienbericht zufolge erneut gegen Medien vor.

    Mehrere Reihen von Stühlen sind auf ein Redner-Pult vorne ausgerichtet. Dahinter hängt die amerikanische Flagge.
    Der Raum für Journalisten im Weißen Haus. (picture alliance / AP Photo / Jose Luis Magana / Jose Luis Magana)
    Sie verdächtigt TV-Sender der illegalen ⁠Absprache bei der Berichterstattung über Präsident Trump. Ein Sprecher des ⁠Justizministeriums sagte der New York Times, gemeinschaftliche Boykotte unter ⁠Wettbewerbern ⁠könnten gegen das Kartellrecht ⁠verstoßen. Bei den Sendern handelt es sich demnach um ABC, CBS, CNN, NBC und Fox News.
    Hintergrund ist dem Bericht zufolge, dass die TV-Sender jüngst ihre gemeinsame Berichterstattung über Trump kurzzeitig eingestellt hatten. ​Dies geschah als Solidaritätsaktion, nachdem der Präsident CNN, MSNBC ‌und Politico aus dem Weißen Haus ausgeschlossen hatte. CNN, ABC, CBS, Fox News und NBC bilden den Fernseh-Pool des Weißen Hauses. Bei dieser sogenannten Pool-Berichterstattung ‌teilen ‌sich die Sender die Kosten, wechseln sich bei der ​Organisation ab und stellen das Material anderen Medien zur Verfügung.
    Diese Nachricht wurde am 11.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.