
DFB-Präsident Neuendorf sagte nach dem dreistündigen Treffen in Zürich, man habe viele kritische Fragen gestellt, aber keine befriedigenden Antworten erhalten. Zwar habe sich Infantino entschuldigt, doch sei das Vertrauen in ihn verloren. Ähnlich äußerten sich Vertreter anderer europäischer Nationalverbände.
Die Ratssitzung war das erste Treffen Infantinos mit seinen Kritikern seit dem Streit im Sommer um seinen WM-Investorenplan. Die meisten europäischen Verbände lehnen eine erneute Präsidentschaft Infantinos ab, haben bislang aber keinen Gegenkandidaten präsentieren können. Dies müsste bis zum 18. November geschehen. Die FIFA-Präsidentschaftswahl findet im März 2027 statt.
Beschlossen wurde bei der Sitzung eine Arbeitsgruppe zur Neuordnung der Governance-Struktur des Weltverbandes, um weitere Alleingänge Infantinos zu verhindern.
Diese Nachricht wurde am 15.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
