
IAEA-Chef Grossi sagte in Damaskus, man sei von der syrischen Übergangsregierung auf den Fundort aufmerksam gemacht worden. Der syrische Außenminister Al-Schabani sagte bei der gemeinsamen Pressekonferenz, das gefundene Material sei ein "Erbe des früheren Regimes" und bleibe im Land. Es dürfe unter Aufsicht der Internationalen Atomenergiebehörde für friedliche Zwecke genutzt werden.
Seit dem Sturz von Präsident Assad 2024 kooperieren die syrischen Behörden mit der IAEA, um die nuklearen Altlasten des Landes aufzuarbeiten. Ein offizielles Atomprogramm gab es in Syrien nie. Im Jahr 2007 zerstörte Israel nach eigenen Angaben aber einen im Bau befindlichen Atomreaktor in der Region Deir Essor mit Luftangriffen.
Diese Nachricht wurde am 19.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
