
Betreiber von Webanwendungen sind gehalten, für eine Aktualisierung zu sorgen. Zuvor waren zahlreiche Internetseiten vorsorglich abgeschaltet worden. Für normale Endnutzer besteht beim alltäglichen Surfen kein direkter Handlungsbedarf. Dennoch können sie indirekt betroffen sein – neben Ausfällen von Onlinediensten etwa auch durch potenzielle Datenabflüsse auf nicht rechtzeitig geschützten Servern. Hintergrund ist eine Sicherheitslücke bei der weit verbreiteten Programmiersprache PHP, die in einer Vielzahl von Angeboten angewendet wird.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hatte gewarnt, dass kriminelle Akteure durch die Schwachstelle etwa die vollständige Kontrolle über eine Website übernehmen, sensible Datenbanken und Kundendaten abgreifen sowie Server für weitere Cyberattacken missbrauchen könnten.
Diese Nachricht wurde am 21.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
