
Ein Kind, das in Deutschland unter schwierigen Bedingungen aufwächst, trägt demnach im Laufe seines Lebens schätzungsweise rund 200.000 Euro weniger zu den öffentlichen Haushalten bei als ein Kind, das diese Einschränkungen nicht hat.
Nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft, das das Gutachten im Auftrag des UNO-Kinderhilfswerks Unicef erstellt hat, ergebe sich durch ein Kind, das später einen akademischen Bildungsweg einschlage, für den Staat eine geschätzte Steuerbilanz von knapp einer Million Euro. Bei Kindern ohne berufsqualifizierenden Abschluss entstehe dagegen im Laufe des Lebens ein rechnerisches Minus für den Staat von knapp 400.000 Euro.
In der IW-Studie heißt es, der Staat müsse mehr tun, um Kinder und Eltern zu unterstützen - etwa durch Ganztagsschulen und Familienzentren.
Diese Nachricht wurde am 15.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
