
Ihm sollte eine Protestnote Teherans übermittelt werden, wie der Staatssender Press TV berichtete. Zuvor hatte das Auswärtige Amt seinerseits den iranischen Botschafter in Berlin einbestellt. Hintergrund ist die Verurteilung von zwei Männern wegen geheimdienstlicher Tätigkeit im Auftrag des Iran und einer versuchten Beteiligung an Mord und schwerer Brandstiftung durch das Oberlandesgericht in Hamburg. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die beiden in Dänemark lebenden Männer den Präsidenten des Zentralrats der Juden, Schuster, und den Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Beck, ausgekundschaftet hatten.
Die beiden Männer waren in der vergangenen Woche zu Haftstrafen von viereinhalb und achteinhalb Jahren verurteilt worden.
Diese Nachricht wurde am 20.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
