
Hunderte Angreifer seien mit Macheten, Messern und Gewehren gegen die Bewohner vorgegangen, zitiert die Nachrichtenagentur AFP einen Überlebenden. In die Kämpfe habe später auch eine rivalisierende Islamistengruppe eingegriffen, von denen schließlich auch ein Nachbardorf betroffen gewesen sei. In der Folge seien mehrere Menschen als Geiseln verschleppt worden. Die Regierung in Abuja und das Militär äußerten sich zunächst nicht zu dem Angriff. Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Dort sind seit Jahren islamistische Gruppen aktiv, die immer wieder Zivilisten angreifen und verschleppen, um Lösegeld zu erpressen.
Zudem gibt es zahlreiche nicht religiös motivierte Banden, die ebenfalls auf Entführungen sowie auf Schutzgelderpressung setzen.
Diese Nachricht wurde am 23.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
