
Nach Angaben der Zeitung wurden keine Begründungen genannt. In israelischen Medien wird auf frühere Berichte und Kommentare der Korrespondentin hingewiesen. Darin soll sie im Zusammenhang mit Siedlergewalt im Westjordanland und die Lage im Gazastreifen der israelischen Regierung "Apartheid" vorgeworfen haben. Die Jerusalem Post zitierte den Generaldirektor des Ministeriums gegen Antisemitismus, Scali, mit den Worten: "Antiisraelische Akteure und diejenigen, die Israel verleumden, sollten keinen Fuß in das Land setzen."
Die Chefredaktion der TAZ betrachtet das Einreiseverbot für die Korrespondentin als Einschränkung der Pressefreiheit. Auch die Organisation Reporter ohne Grenzen wirft der israelischen Regierung vor, mit der Entscheidung die Pressefreiheit anzugreifen.
Diese Nachricht wurde am 12.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
