Nahost
Israels Militärchef warnt vor Bedrohungen an syrischer Grenze

Der israelische Militärchef Zamir hat vor Bedrohungen für sein Land an der syrischen Grenze gewarnt.

    Der israelische Generalstabschef Eyal Zamir steht hinter einem Rednerpult, hinter ihm stehen Soldaten und Soldatinnen.
    Der israelische Generalstabschef Eyal Zamir (Archivbild) (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Abir Sultan)
    Bei einem Treffen mit israelischen Reservisten im Grenzgebiet sagte Zamir, Israel befinde sich nach wie vor in einem Krieg an mehreren Fronten und bleibe wachsam.
    Es müsse verhindert werden, dass sich an der Grenze terroristische oder militärische Bedrohungen entwickeln könnten.
    Seit dem Sturz des syrischen Machthabers Assad 2024 hat Israel seine Einsätze in dem Nachbarland deutlich ausgeweitet. Gestern hatte Syrien der israelischen Armee vorgeworfen, einen Militärflughafen in der Provinz Idlib bombardiert zu haben. Dieser ist seit mehreren Jahren offiziell stillgelegt. Nach Angaben des Büros von Israels Ministerpräsident Netanjahu soll Syrien aber inzwischen türkischen Truppen eine Stationierung auf dem Militärflugplatz erlaubt haben. Ankara wies dies als unwahr zurück.
    Die Türkei gilt als enger Verbündeter der syrischen Übergangsregierung. Die Beziehungen zwischen Israel und der Türkei haben sich in den vergangenen Jahren hingegen weiter verschlechtert.
    Diese Nachricht wurde am 19.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.