
Sie erinnerte in Tokio an die Kriegstoten, allerdings ohne die Verbrechen japanischer Truppen zu erwähnen oder dafür um Entschuldigung zu bitten. Takaichi betonte, man werde niemals zulassen, dass sich die Tragödie des Krieges wiederhole. Mehrere Minister und Vertreter ihrer Regierungspartei LDP beteten dagegen an dem Schrein.
Der Yasukuni-Schrein ist rund 2,5 Millionen japanischen Kriegstoten seit dem 19. Jahrhundert gewidmet. Darunter sind auch verurteilte Kriegsverbrecher. Deshalb gibt es regelmäßig Verärgerung in China und Südkorea, die im Zweiten Weltkrieg von Japan besetzt worden waren. Seit mehr als zehn Jahren hat kein japanischer Ministerpräsident den Schrein mehr besucht.
Am 15. August 1945 hatte der damalige japanische Kaiser Hirohito die Kapitulation Japans angekündigt, die im September vollzogen wurde.
Diese Nachricht wurde am 15.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
